Herkunft der Familie  (Przy-) Bielski

Der Name Przybielski/Bielski ist ein relativ häufiger Name. Die Träger dieses Namens sind heute über ganz Deutschland, Polen, aber auch Amerika verteilt.

Die Vorfahren meiner Familie (Przy-) Bielski stammen aus dem Gebiet zwischen Dirschau an der Weichsel (heute poln. Tczew) und Marienburg an der Nogat (heute poln. Malbork) in der früheren Provinz Westpreussen (Kreis Großes Werder) mit den Hauptwohnorten Altweichsel, Biesterfeld, Gnojau, Kunzendorf, Groß- und Klein Montau, Piekel, Schönau, und Wernersdorf. Zwischen 1895 und 1898 haben die 3 Geschwister, Franz Xaver Bielski und Martin Bielski jeweils mit Familien, und Franziska Bielski ihre Heimat Westpreußen verlassen, und sind in das Ruhrgebiet übergesiedelt.
Der älteste nachgewiesene Vorfahre im Namensstamm ist Casimirus Przybielski   * um 1696 in (wo ?)
Der älteste nachgewiesene Vorfahre im Mannesstamm ist Antonius Bielski   * 22.01.1813 in Altweichsel




Deutung des Familiennamens  (Przy-) Bielski

Der Name (Przy-) Bielski stammt aus dem polnischen und setzt sich aus 3 Teilen zusammen:

(PRZY) - BIEL - SKI

Die Hauptsilbe  BIEL  hat die Bedeutung von   weiß  und die Vorsilbe  PRZY  grundsätzlich von  an, bei.  
Lt. dem polnischen etymologischen Wörterbuches spielt die Vorsilbe 'przy' allerdings in Verbindung mit einem Adjektiv eine sogen. Minderungsrolle.
Dies kann man durch den Begriff  ein bischen / ein wenig/ etwas  ausdrücken.

Somit bedeutet   PRZYBIEL  =  ein bischen weiß / weißlich

(Beispiel aus dem Wörterbuch:    mial wlosy przybiel  =  seine Haare waren leicht weiß / angegraut)

Die früher adeligen Nachsilben  CKI / SKI  wurden ab dem 17. Jahrhundert von den Bürgerlichen benutzt, um aus einem Adjektiv einen Namen zu bilden (s.u.).

Der Name  Przybielski  hat also in etwa die Bedeutung des deutschen Namens  Weiß

Im Geburtseintrag von Antonius Bielski  geb. am 22.01.1813 in Altweichsel, Westpreußen wurde zum ersten Mal die Vorsilbe 'Przy' weggelassen und der Name fortan Bielski geschrieben.





Die Bedeutung von Suffixen (Nachsilben) in slawischen Familiennamen.

-ski: Zum Beispiel Wolski = (von Wola), Tarnowski (von Tarnów), ebenso von Namen, Stefanski (Sohn von Stefan). Der adlige Herkunftsname , z.B. Jan z (von) Grabowa, entwickelte sich aus dem lateinischen "de" (von). Diese Formulierung war üblich bis in das 15. Jahrhundert, dann aber wurden die adjektivischen Namen, typisch geformt durch das Anhängen des Suffix -ski zum Benennen eines adligen Besitzes populär. Jan Grabowski bedeutete genau dasselbe wie Jan z Grabowa, aber die Bevölkerung bevorzugte immer mehr die Form Grabowski. Ab dem 15. Jh. wurde die Form "-ski" immer populärer. Namen wie z.B. "z Grabowa" oder "Grabowski" waren ursprünglich für Adlige reserviert, denn nur diese konnten adlige Güter besitzen. Die "Mittelklasse" Polens bildete Namen mit der Endung -wicz, die Adligen mit den Endungen "-ski"" oder "-cki". Im Laufe der Zeit aber benutzten immer mehr Bürger und auch Bauern die ursprünglichen "adligen" Partikel. Aber um sich nicht täuschen zu lassen: Ist jeder Mlynarz (Müller), nun Mlynarski, auch ein ""Edler "(von) Müller ?" oder ein Kupiec (Händler/Krämer) nun auch ein Kupiecki (Edler (von) Krämer ?". Diesen sprachlichen Unsinn gab es nur in Preußen bei den "neugeadelten" Bürgerlichen, z.B. "von Maier, von Müller, von Schmidt etc." Ein adliger Name ist ein Herkunftsname, aber es gibt keine Orte namens "Müller, Meier oder Schmitt !). Adelsnamen leiten sich selten von bürgerlichen Namen ab. So könnte z.B. der Eindruck entstehen, dass der adlige Pan (Herr) Kowalski vom bürgerlichen Schmied (Kowal) abstammen könnte. Dies ist nicht der Fall! Die adlige Familie Kowalski des Wappens Abdank, stammt von (z) Kowali (Ortsname) in (w) Kieleck (Kielce). Die Kowalski's des Wappens Korab stammen aus Kowala in der Wojewodschaft Sieradz. Zum Schluß: Endet ein Name auf -ski, handelt es sich um einen polnischen Namen; endet er auf -sky, handelt es sich eher um einen tschechischen, russischen oder ukrainischen Namen. ..

-cki: Zum Beispiel Rajecki = "von Paradies; adjekivischer Herkunftsname"; "Wolski (vonWola), Tarnowski (von Tarnow), ebenso Namen; z.B. Stefanski (Sohn des Stefan). Der polnische Adel (Szlachta), führte Namen, die sich von seinem Grundbesitz ableiteten. Der Buchstabe "z" (von) und der Name des Besitzes, bildeten den adligen Namen. Besaß ein Adliger namens Piotr (Peter) einen Besitz namens Kozlowo, wurde er ''Piotr z Kozlowa" genannt, also Peter von Kozlowa. Eine andere Art und Weise "z Kozlowa" zu ersetzen, ist mittels des adjektivischen Substantivs Kozlowski möglich, so dass "Kozlowski" ein perfekter Ersatz für "z Kozlowa" ist. Es ist schwierig exakt zu sagen, warum die -ski - Form populärer wurde, als die "z" - Form (von). Aber die Namensgebung entwickelte sich weiter, und diese "Zweitnamen" wandelten sich um zu Nachnamen, und der Prozeß des Hinzufügens des -ski (-cki oder -zki) wandelte ihn um zu Besitzernamen. Später wurde er als Toponym die am meist angewandte Möglichkeit, einen Nachnamen zu bilden. (-cki, ski Formen, siehe auch unter -ski).




Deutsche Familiennamen polnischer Sprachform

Aus: Archiv für Sippenforschung, 1928

Von Walter Kraus, Lehrer der polnischen Sprache in Rokittnitz (Oberschlesien)

Ebenso wie der französische Namensschatz zahlreiche Familiennamen deutschen Ursprungs aufweist, gibt es auch unter den deutschen Personennamen - besonders in den Ostmarken - eine Menge von Namen slavischer Sprachform. Es hängt mit der historischen Entwicklung einzelner unserer Staatsgebiete zusammen, dass unter diesen Fremdlingen ganz besonders häufig polnische zu finden sind, wie umgekehrt in Polen auch sehr häufig deutsche Namen vorkommen.
Zunächst sei betont, dass ein polnischer Name durchaus nicht polnische Abstammung des Namensträgers bedingt. Es lassen sich zahllose Fälle nachweisen, wo beispielsweise eine deutsche Siedlerfamilie namens FREYTAG im 13. oder 14. Jahrhundert in eine der Ostprovinzen kommt und 150 oder 200 Jahre später, in Hochflutzeiten des Slaventums (Hussitenkriege, Gegenreformation und desgleichen) als Familie PIONTEK (polnisch = Freitag) erwähnt wird. Dieselbe Familie kann dann wieder in der Neuzeit - bewusst oder unbewusst - den alten Namen FREYTAG annehmen.
Die durch Jahrhunderte bis auf den heutigen Tagen rein deutsche Gemeinde Schönwald in Oberschlesien* besitzt zum Beispiel in der Mehrzahl Familiennamen polnischer Prägung. Geht man nun in den Kirchenbüchern einzelnen Namen nach, dann verwandelt sich etwa der Name STROCHOLKA in STROCHOLMKA und schließlich STROHHALM; ein einziger, polnisch gesinnt oder gebildet gewesener Pfarrer kann auf diese Weise ein ganzes Dorf - rein äußerlich - slavisiert haben.
Wem diese Beispiele noch nicht genügen, der sei auf das neue Werk des polnischen Ethnographen Professor Jan Bystron über die polnischen Namen hingewiesen, insbesondere auf die Kapitel über die deutschen Namen in Polen und über die Polonisierung deutscher Namen. Selbst deutsche Adelige, die in Polen sesshaft wurden, ließen es häufig zu, dass ihre Namen geändert wurden.
Nun zu den polnischen Namen selbst. Als typisch polnischer Name wird bei uns jeder Name mit der Endung "ski" (Kowalski) angesehen. Man findet auch nicht selten die Meinung verbreitet, dass alle diese Namen den Adel des Besitzers voraussetzten, wie im Deutschen meistens das Wörtchen "von". Ganz so ist die Sachlage nicht. Tatsächlich waren alle diese Namen ursprünglich, etwa vom 15.-17. Jahrhundert Adelsnamen, weil nämlich durch diese Endung (adjektivische Bildung) eine Ortschaftsbezeichnung ausgedrückt wurde. BYTOMSKI heißt zum Bespiel der Beuthener.; Bytom ist Beuthen. Jeder (adelige) Grundbesitzer wurde auf diese Weise nach dem ihm gehörigen Dorf benannt. In späterer Zeit erfolgte die Nobilitierung seitens der polnischen Könige sehr großzügig; ganze Regimenter sollen den Adel verliehen bekommen haben. Im 19. und 20. Jahrhundert trachteten dann Unzählige danach, durch unberechtigtes hinzufügen der Endung den Anschein des adeligen Namens zu erwecken. Die Endung und der ganze Name verloren dadurch den Sinn, denn der Name KWIATKOWSKI zum Beispiel stammt nicht etwa von einem Ort "Kwiatek", vielmehr bedeutet letzteres "Blume". Adelig konnte seit dieser Zeit in Polen nur derjenige genannt werden, der zu beweisen vermochte, dass ihm der Adel verliehen worden ist; heute ist der Adel auch in Polen abgeschafft.
Die Namensendung "wicz" entspricht der deutschen Endung "sohn", "sen"; WICHERSKIEWICZ ist der Sohn von eines "Wicher". Die Endsilben "ek" und "czyk" sind Diminutivbildungen, für welche alle slavischen Sprachen eine große Vorliebe haben.
Die folgende Zusammenstellung bringt nur eine Auswahl von gebräuchlichen polnischen Familiennamen in Deutschland. Die Namen sind nicht polnisch-orthographisch aufgezeichnet, sondern so, wie sie sich vorfanden. Namen von zweifelhafter Bedeutung sind möglichst nicht berücksichtigt worden. In einzelnen Fällen kann es sich - bei der engen Verwandtschaft der slavischen Sprachen - natürlich auch um einen böhmischen, litauischen, russischen Namen handeln, was den Umständen gemäß zu entscheiden wäre. Die Deutung geschieht unter den Vorbehalten, die uns ja jede etymologische Deutung auferlegt.

Abramowiczkoza = Abrahmas Sohn
Adamek, Adamski, Adamczyk = Ableitungen von Adam
Aniol = Engel
Banasch = Koseform von Benedikt
Baran, Baranek = Lamm
Barylla = Faß
Bednorz, Bednarek = Böttcher
Besuch = Ohne Ohren
Bials, Bialek, Bialecki = Weißkopf
Biernat, Biernatzki, und ähnliche = von Bernhard
Biskupek = Bischöfchen
Bonk, Bonczyk = Bremse, Rohrdommel
Borek, Borinski, Borowski = alle von Bor  =  Wald
Broda = der Bärtige
Brzoska = Birke
Buchta = dicker Mensch
Burek = Dunkelhaariger
Byk, Byczek = Ochse
Capla, Czapla = Reiher
Cebula, Zebulla = Zwiebel
Ceglarek = Ziegelmacher
Chmiel, Chmielnicki = Hopfen
Choroba = Krankheit
Chrobok = Wurm
Cichy = der Stille
Ciesla, Cielslik = Zimmermann
Cygan, Zygan = Zigeuner
Czaja = Kiebitz
Czech, Tschech = Böhme
Czerner, Scherner, Tschirner und ähnliche = alle von czarny = schwarz
Dembinski, Dembowski, Domnek, Dombnik und ähnliche = von dáb = Eiche
Desta = Brett
Dlugosch = Langer
Drosdek = Drossel
Duda = Dudelsackpfeifer
Dudek = Wiedehopf, dummer Mensch
Durinek = Narr
Dworak, Dworaczek, Dworski, und ähnliche = Hofman
Fiolka = Veilchen
Foizik = Vogt (Diminutiv)
Folwaczny = Bewohner eines Vorwerkes
Fujara = Flöte
Gabrisch = Koseform von Gabriel
Gajda, Gaidzik = Dudelsackpfeifer
Gawenda = Schwätzer
Gawlik = von dem Vornamen Gawel
Gil = Gimpel
Gojey = Hainbewohner, Förster
Goly, Golczyk (Goldscheck) = Kahl
Golombek = Täubchen
Gonsior = Gänserisch, große Flasche
Gora, Gorski, Gorecki = von góra = Berg
Grabinski, Grabowski = von grab = Weißbuche
Grochowina, Grocholub, Grocholl = Erbsenliebhaber
Gruby = Dicker
Gruschka = Birne
Grzeschik, Grzesinski = Grzes = (Koseform von Gregor)
Gwosdz = Nagel
Haiduk = Heiducke, Bedienter
Heliosch = Elias
Hornik, Gornik = Bermann
Hetmainczyk = Feldherr (Diminutiv)
Janik, Janitzek, Janas, Jankowski und ähnliche = von Jan = Johann
Jarosch, Jarocki = von Hieronimus
Jelen = Hirsch
Jmiola = Mistel
Kaczmarek = Kretschmaer (Diminutiv)
Kaisig = Koseform von Kazimir
Kaluza = Pfütze
Kaminski = von kamien = Stein
Kapusta = Kraut
Kasparek = Ksapar (Diminutiv)
Kiolbassa = Wurst
Klimas = Klemens (Ableitung)
Kondziolka = Spindel
Komalla, Kosmeli und ähnliche = der Behaarte
Koschyk, Koschytzki = Korb
Kott = Katze
Kotzur = Kater
Koza = Ziege
Koziol = Ziegenbock
Kowoll, Kowallik, Kowalski und ähnliche = Schmied
Krafzyk = Schneider (Diminutiv)
Krakowski = Krakauer
Krol, Krahl und ähnliche = König
Kruppa = Graupe
Kwastek = Unkraut (Diminutiv)
Lebek = kleines Haupt
Lebioda = Melde (Pflanze)
Litz = Fuchs
Litzi, Litzok = Kahler
Lipinski = lipa = Linde
Lison = Speichellecker
Ludyga = langer Stengel
Lukoschek, Lukaschik = Lukas (Diminutiv)
Magiera = Ungar
Mainka = Linkshand
Mak, Makowiski = Mohn
Malik = Kleiner
Marek = Koseform von Markus
Markeska = Mohrrübchen
Matuschewitz = Sohn des Matthäus
Mazur = Masure, Schmutzfink
Miarka = (Holz)maß, Scheffel
Michallik, Michalczyk = Michael (Diminutiv)
Miczka = Mütze, aus dem deutschen
Mysliwiec = Jäger, Förster
Mlynarek = Müllerchen
Mocigemba = Mundbefeuchter
Mokrotz = mokry = naß
Morawietz = Mähre (Volksstamm)
Mrotz, Mrutz = Frost
Mucha = Fliege
Mularzyk = Maurer (Diminutiv)
Muschiol = er mußte
Niedziella = Sonntag
Niemitz, Niemczyk und ähnliche = Deutscher
Nierobisch = Faulenzer
Niewiedzol = Nichtswissender
Noglik = einer, der sich beeilt
Nosek = Näschen
Nowak, Nowotny = Neumann
Ogon = Schwanz
Odoj = Melker
Ogorek = Gurke
Okrent = Schiff
Opielka = Jäter
Orzol = Adler
Owczarek, Offczarczyk = Schäferlein
Pajonk = Spinne
Palluch = Finger
Pasternak = Hirt
Piernikarczyk = Pfefferküchler (Diminutiv)
Piontek = Freitag
Piotrowski, Pietrzik = von Pitr = Peter
Pissarek = Schreiberlein
Piwko = Bier (Diminutiv)
Platzek = Kuchen oder der Weiner
Pogoda = Schön Wetter
Pokorny = der Demütige
Poliwka = Suppe
Pollok, Polotzek = Pole
Pospiech = Eiler
Poznanski = Posener
Pruß, Prußak = Preuße
Przybilla = Ankömmling
Rachfahl = auch Rafael
Raczek, Rak = Krebs
Rataj = Ackerknecht
Raßek = Rothaar
Respondek = der Antwortende (in der Kirche)
Rogosch = Binsenart
Rolnik = Ackerbauer
Rzepka = Rübchen
Ryba = Fisch
Rydel = Spaten oder deutsch "Riedel"
Siedlaczek = Siedler
Schendzielorz = Schindler
Schidlo = Ahle
Schliwa, Schlifka und ähnliche = Pflaume
Scholyßek = Schulze (Diminutiv)
Schwieder = Bohrer
Sczodry, Sczodrok = Freigebiger
Sikora, Sikorski = Meise
Skiba = Ackerscholle
Stowronek = Lerche (Diminutiv)
Strzypiec, Strzypczyk = Geiger
Smaczny = wohlschmeckend
Smolorz, Smolarczyk = Pechbrenner
Sobczyk = von Sebastian oder = der Egoist (sobek)
Sobotta = Sonnenabend
Sojka = Häher
Solloch = Sälzer
Sowa = Eule
Spaniol = Spanier
Stawinoga = Fußteller, Eitler
Strzoda, Schroda und ähnliche = Mittwoch
Suchy = trocken
Sczeponik, Szczepaniak = von Stefan
Sczupak, Schupak = Hecht
Tkotsch = Weber (ebenso Kotzek)
Tomalla = Thomas (Augmentativform)
Tokarz = Drechsler
Trzensiemiech = Sackschüttler, Prahler
Trzmiel, Czmiel = Hummel
Turek, Turczyk = Türke (Diminutiv); tux auch Auerochse
Twardy = hart
Tyczka = langer Kerl (tyka = Stange)
Ucher = Ungar (eigentlich tschechisch)
Uciecha = Freude
Urbanek = Urban (Diminutiv)
Uschok = Langohr
Wanjek = Vorname (Laurentius ?)
Warzecha = Kochlöffel
Widlok = Hirsch, Geweihtier
Wieczorek = wieczor = Abend; Fledermaus ?*
Wientzek = Vincenz (Koseform)
Wilk, Wilczek = Wolf
Willusch = Koseform von Wilhelm
Wollny, Wolnitza = Freier
Woschnitza = Fuhrmann
Wyrwol, Wyrwich = Stark (wyrwac = ausreißen)
Zajonz = Hase
Zebulla = Zwiebel
Zimny, Zimnol = Kalt
Zolondek = Magen
Zur = saure Suppe (gesprochen wie französisch jour)
Zych = von Siegmund


Augmentativform = Vergrößerungsform Diminutiv = Verkleinerungsform