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| Der älteste nachgewiesene Vorfahre im Namensstamm ist Casimirus Przybielski | * um 1696 in (wo ?) |
| Der älteste nachgewiesene Vorfahre im Mannesstamm ist Antonius Bielski | * 22.01.1813 in Altweichsel |
Die Hauptsilbe BIEL hat die Bedeutung von weiß und die Vorsilbe PRZY grundsätzlich von an, bei.
Lt. dem polnischen etymologischen Wörterbuches spielt die Vorsilbe 'przy' allerdings in Verbindung mit einem Adjektiv eine sogen. Minderungsrolle.
Dies kann man durch den Begriff ein bischen / ein wenig/ etwas ausdrücken.
(Beispiel aus dem Wörterbuch: mial wlosy przybiel = seine Haare waren leicht weiß / angegraut)
Die früher adeligen Nachsilben CKI / SKI wurden ab dem 17. Jahrhundert von den Bürgerlichen benutzt, um aus einem Adjektiv einen Namen zu bilden (s.u.).
Im Geburtseintrag von Antonius Bielski geb. am 22.01.1813 in Altweichsel, Westpreußen wurde zum ersten Mal die Vorsilbe 'Przy' weggelassen und der Name fortan Bielski geschrieben.
-ski: Zum Beispiel Wolski = (von Wola), Tarnowski (von Tarnów), ebenso von Namen, Stefanski (Sohn von Stefan). Der adlige Herkunftsname , z.B. Jan z (von) Grabowa, entwickelte sich aus dem lateinischen "de" (von). Diese Formulierung war üblich bis in das 15. Jahrhundert, dann aber wurden die adjektivischen Namen, typisch geformt durch das Anhängen des Suffix -ski zum Benennen eines adligen Besitzes populär. Jan Grabowski bedeutete genau dasselbe wie Jan z Grabowa, aber die Bevölkerung bevorzugte immer mehr die Form Grabowski. Ab dem 15. Jh. wurde die Form "-ski" immer populärer. Namen wie z.B. "z Grabowa" oder "Grabowski" waren ursprünglich für Adlige reserviert, denn nur diese konnten adlige Güter besitzen. Die "Mittelklasse" Polens bildete Namen mit der Endung -wicz, die Adligen mit den Endungen "-ski"" oder "-cki". Im Laufe der Zeit aber benutzten immer mehr Bürger und auch Bauern die ursprünglichen "adligen" Partikel. Aber um sich nicht täuschen zu lassen: Ist jeder Mlynarz (Müller), nun Mlynarski, auch ein ""Edler "(von) Müller ?" oder ein Kupiec (Händler/Krämer) nun auch ein Kupiecki (Edler (von) Krämer ?". Diesen sprachlichen Unsinn gab es nur in Preußen bei den "neugeadelten" Bürgerlichen, z.B. "von Maier, von Müller, von Schmidt etc." Ein adliger Name ist ein Herkunftsname, aber es gibt keine Orte namens "Müller, Meier oder Schmitt !). Adelsnamen leiten sich selten von bürgerlichen Namen ab. So könnte z.B. der Eindruck entstehen, dass der adlige Pan (Herr) Kowalski vom bürgerlichen Schmied (Kowal) abstammen könnte. Dies ist nicht der Fall! Die adlige Familie Kowalski des Wappens Abdank, stammt von (z) Kowali (Ortsname) in (w) Kieleck (Kielce). Die Kowalski's des Wappens Korab stammen aus Kowala in der Wojewodschaft Sieradz. Zum Schluß: Endet ein Name auf -ski, handelt es sich um einen polnischen Namen; endet er auf -sky, handelt es sich eher um einen tschechischen, russischen oder ukrainischen Namen. ..
-cki: Zum Beispiel Rajecki = "von Paradies; adjekivischer Herkunftsname"; "Wolski (vonWola), Tarnowski (von Tarnow), ebenso Namen; z.B. Stefanski (Sohn des Stefan). Der polnische Adel (Szlachta), führte Namen, die sich von seinem Grundbesitz ableiteten. Der Buchstabe "z" (von) und der Name des Besitzes, bildeten den adligen Namen. Besaß ein Adliger namens Piotr (Peter) einen Besitz namens Kozlowo, wurde er ''Piotr z Kozlowa" genannt, also Peter von Kozlowa. Eine andere Art und Weise "z Kozlowa" zu ersetzen, ist mittels des adjektivischen Substantivs Kozlowski möglich, so dass "Kozlowski" ein perfekter Ersatz für "z Kozlowa" ist. Es ist schwierig exakt zu sagen, warum die -ski - Form populärer wurde, als die "z" - Form (von). Aber die Namensgebung entwickelte sich weiter, und diese "Zweitnamen" wandelten sich um zu Nachnamen, und der Prozeß des Hinzufügens des -ski (-cki oder -zki) wandelte ihn um zu Besitzernamen. Später wurde er als Toponym die am meist angewandte Möglichkeit, einen Nachnamen zu bilden. (-cki, ski Formen, siehe auch unter -ski).
Aus: Archiv für Sippenforschung, 1928
Von Walter Kraus, Lehrer der polnischen Sprache in Rokittnitz (Oberschlesien)
Ebenso wie der französische Namensschatz zahlreiche Familiennamen deutschen Ursprungs aufweist, gibt es auch unter den deutschen Personennamen - besonders in den Ostmarken - eine Menge von Namen slavischer Sprachform. Es hängt mit der historischen Entwicklung einzelner unserer Staatsgebiete zusammen, dass unter diesen Fremdlingen ganz besonders häufig polnische zu finden sind, wie umgekehrt in Polen auch sehr häufig deutsche Namen vorkommen.
Zunächst sei betont, dass ein polnischer Name durchaus nicht polnische Abstammung des Namensträgers bedingt. Es lassen sich zahllose Fälle nachweisen, wo beispielsweise eine deutsche Siedlerfamilie namens FREYTAG im 13. oder 14. Jahrhundert in eine der Ostprovinzen kommt und 150 oder 200 Jahre später, in Hochflutzeiten des Slaventums (Hussitenkriege, Gegenreformation und desgleichen) als Familie PIONTEK (polnisch = Freitag) erwähnt wird. Dieselbe Familie kann dann wieder in der Neuzeit - bewusst oder unbewusst - den alten Namen FREYTAG annehmen.
Die durch Jahrhunderte bis auf den heutigen Tagen rein deutsche Gemeinde Schönwald in Oberschlesien* besitzt zum Beispiel in der Mehrzahl Familiennamen polnischer Prägung. Geht man nun in den Kirchenbüchern einzelnen Namen nach, dann verwandelt sich etwa der Name STROCHOLKA in STROCHOLMKA und schließlich STROHHALM; ein einziger, polnisch gesinnt oder gebildet gewesener Pfarrer kann auf diese Weise ein ganzes Dorf - rein äußerlich - slavisiert haben.
Wem diese Beispiele noch nicht genügen, der sei auf das neue Werk des polnischen Ethnographen Professor Jan Bystron über die polnischen Namen hingewiesen, insbesondere auf die Kapitel über die deutschen Namen in Polen und über die Polonisierung deutscher Namen. Selbst deutsche Adelige, die in Polen sesshaft wurden, ließen es häufig zu, dass ihre Namen geändert wurden.
Nun zu den polnischen Namen selbst. Als typisch polnischer Name wird bei uns jeder Name mit der Endung "ski" (Kowalski) angesehen. Man findet auch nicht selten die Meinung verbreitet, dass alle diese Namen den Adel des Besitzers voraussetzten, wie im Deutschen meistens das Wörtchen "von". Ganz so ist die Sachlage nicht. Tatsächlich waren alle diese Namen ursprünglich, etwa vom 15.-17. Jahrhundert Adelsnamen, weil nämlich durch diese Endung (adjektivische Bildung) eine Ortschaftsbezeichnung ausgedrückt wurde. BYTOMSKI heißt zum Bespiel der Beuthener.; Bytom ist Beuthen. Jeder (adelige) Grundbesitzer wurde auf diese Weise nach dem ihm gehörigen Dorf benannt. In späterer Zeit erfolgte die Nobilitierung seitens der polnischen Könige sehr großzügig; ganze Regimenter sollen den Adel verliehen bekommen haben. Im 19. und 20. Jahrhundert trachteten dann Unzählige danach, durch unberechtigtes hinzufügen der Endung den Anschein des adeligen Namens zu erwecken. Die Endung und der ganze Name verloren dadurch den Sinn, denn der Name KWIATKOWSKI zum Beispiel stammt nicht etwa von einem Ort "Kwiatek", vielmehr bedeutet letzteres "Blume". Adelig konnte seit dieser Zeit in Polen nur derjenige genannt werden, der zu beweisen vermochte, dass ihm der Adel verliehen worden ist; heute ist der Adel auch in Polen abgeschafft.
Die Namensendung "wicz" entspricht der deutschen Endung "sohn", "sen"; WICHERSKIEWICZ ist der Sohn von eines "Wicher". Die Endsilben "ek" und "czyk" sind Diminutivbildungen, für welche alle slavischen Sprachen eine große Vorliebe haben.
Die folgende Zusammenstellung bringt nur eine Auswahl von gebräuchlichen polnischen Familiennamen in Deutschland. Die Namen sind nicht polnisch-orthographisch aufgezeichnet, sondern so, wie sie sich vorfanden. Namen von zweifelhafter Bedeutung sind möglichst nicht berücksichtigt worden. In einzelnen Fällen kann es sich - bei der engen Verwandtschaft der slavischen Sprachen - natürlich auch um einen böhmischen, litauischen, russischen Namen handeln, was den Umständen gemäß zu entscheiden wäre. Die Deutung geschieht unter den Vorbehalten, die uns ja jede etymologische Deutung auferlegt.
| Abramowiczkoza | = | Abrahmas Sohn |
| Adamek, Adamski, Adamczyk | = | Ableitungen von Adam |
| Aniol | = | Engel |
| Banasch | = | Koseform von Benedikt |
| Baran, Baranek | = | Lamm |
| Barylla | = | Faß |
| Bednorz, Bednarek | = | Böttcher |
| Besuch | = | Ohne Ohren |
| Bials, Bialek, Bialecki | = | Weißkopf |
| Biernat, Biernatzki, und ähnliche | = | von Bernhard |
| Biskupek | = | Bischöfchen |
| Bonk, Bonczyk | = | Bremse, Rohrdommel |
| Borek, Borinski, Borowski | = | alle von Bor = Wald |
| Broda | = | der Bärtige |
| Brzoska | = | Birke |
| Buchta | = | dicker Mensch |
| Burek | = | Dunkelhaariger |
| Byk, Byczek | = | Ochse |
| Capla, Czapla | = | Reiher |
| Cebula, Zebulla | = | Zwiebel |
| Ceglarek | = | Ziegelmacher |
| Chmiel, Chmielnicki | = | Hopfen |
| Choroba | = | Krankheit |
| Chrobok | = | Wurm |
| Cichy | = | der Stille |
| Ciesla, Cielslik | = | Zimmermann |
| Cygan, Zygan | = | Zigeuner |
| Czaja | = | Kiebitz |
| Czech, Tschech | = | Böhme |
| Czerner, Scherner, Tschirner und ähnliche | = | alle von czarny = schwarz |
| Dembinski, Dembowski, Domnek, Dombnik und ähnliche | = | von dáb = Eiche |
| Desta | = | Brett |
| Dlugosch | = | Langer |
| Drosdek | = | Drossel |
| Duda | = | Dudelsackpfeifer |
| Dudek | = | Wiedehopf, dummer Mensch |
| Durinek | = | Narr |
| Dworak, Dworaczek, Dworski, und ähnliche | = | Hofman |
| Fiolka | = | Veilchen |
| Foizik | = | Vogt (Diminutiv) |
| Folwaczny | = | Bewohner eines Vorwerkes |
| Fujara | = | Flöte |
| Gabrisch | = | Koseform von Gabriel |
| Gajda, Gaidzik | = | Dudelsackpfeifer |
| Gawenda | = | Schwätzer |
| Gawlik | = | von dem Vornamen Gawel |
| Gil | = | Gimpel |
| Gojey | = | Hainbewohner, Förster |
| Goly, Golczyk (Goldscheck) | = | Kahl |
| Golombek | = | Täubchen |
| Gonsior | = | Gänserisch, große Flasche |
| Gora, Gorski, Gorecki | = | von góra = Berg |
| Grabinski, Grabowski | = | von grab = Weißbuche |
| Grochowina, Grocholub, Grocholl | = | Erbsenliebhaber |
| Gruby | = | Dicker |
| Gruschka | = | Birne |
| Grzeschik, Grzesinski | = | Grzes = (Koseform von Gregor) |
| Gwosdz | = | Nagel |
| Haiduk | = | Heiducke, Bedienter |
| Heliosch | = | Elias |
| Hornik, Gornik | = | Bermann |
| Hetmainczyk | = | Feldherr (Diminutiv) |
| Janik, Janitzek, Janas, Jankowski und ähnliche | = | von Jan = Johann |
| Jarosch, Jarocki | = | von Hieronimus |
| Jelen | = | Hirsch |
| Jmiola | = | Mistel |
| Kaczmarek | = | Kretschmaer (Diminutiv) |
| Kaisig | = | Koseform von Kazimir |
| Kaluza | = | Pfütze |
| Kaminski | = | von kamien = Stein |
| Kapusta | = | Kraut |
| Kasparek | = | Ksapar (Diminutiv) |
| Kiolbassa | = | Wurst |
| Klimas | = | Klemens (Ableitung) |
| Kondziolka | = | Spindel |
| Komalla, Kosmeli und ähnliche | = | der Behaarte |
| Koschyk, Koschytzki | = | Korb |
| Kott | = | Katze |
| Kotzur | = | Kater |
| Koza | = | Ziege |
| Koziol | = | Ziegenbock |
| Kowoll, Kowallik, Kowalski und ähnliche | = | Schmied |
| Krafzyk | = | Schneider (Diminutiv) |
| Krakowski | = | Krakauer |
| Krol, Krahl und ähnliche | = | König |
| Kruppa | = | Graupe |
| Kwastek | = | Unkraut (Diminutiv) |
| Lebek | = | kleines Haupt |
| Lebioda | = | Melde (Pflanze) |
| Litz | = | Fuchs |
| Litzi, Litzok | = | Kahler |
| Lipinski | = | lipa = Linde |
| Lison | = | Speichellecker |
| Ludyga | = | langer Stengel |
| Lukoschek, Lukaschik | = | Lukas (Diminutiv) |
| Magiera | = | Ungar |
| Mainka | = | Linkshand |
| Mak, Makowiski | = | Mohn |
| Malik | = | Kleiner |
| Marek | = | Koseform von Markus |
| Markeska | = | Mohrrübchen |
| Matuschewitz | = | Sohn des Matthäus |
| Mazur | = | Masure, Schmutzfink |
| Miarka | = | (Holz)maß, Scheffel |
| Michallik, Michalczyk | = | Michael (Diminutiv) |
| Miczka | = | Mütze, aus dem deutschen |
| Mysliwiec | = | Jäger, Förster |
| Mlynarek | = | Müllerchen |
| Mocigemba | = | Mundbefeuchter |
| Mokrotz | = | mokry = naß |
| Morawietz | = | Mähre (Volksstamm) |
| Mrotz, Mrutz | = | Frost |
| Mucha | = | Fliege |
| Mularzyk | = | Maurer (Diminutiv) |
| Muschiol | = | er mußte |
| Niedziella | = | Sonntag |
| Niemitz, Niemczyk und ähnliche | = | Deutscher |
| Nierobisch | = | Faulenzer |
| Niewiedzol | = | Nichtswissender |
| Noglik | = | einer, der sich beeilt |
| Nosek | = | Näschen |
| Nowak, Nowotny | = | Neumann |
| Ogon | = | Schwanz |
| Odoj | = | Melker |
| Ogorek | = | Gurke |
| Okrent | = | Schiff |
| Opielka | = | Jäter |
| Orzol | = | Adler |
| Owczarek, Offczarczyk | = | Schäferlein |
| Pajonk | = | Spinne |
| Palluch | = | Finger |
| Pasternak | = | Hirt |
| Piernikarczyk | = | Pfefferküchler (Diminutiv) |
| Piontek | = | Freitag |
| Piotrowski, Pietrzik | = | von Pitr = Peter |
| Pissarek | = | Schreiberlein |
| Piwko | = | Bier (Diminutiv) |
| Platzek | = | Kuchen oder der Weiner |
| Pogoda | = | Schön Wetter |
| Pokorny | = | der Demütige |
| Poliwka | = | Suppe |
| Pollok, Polotzek | = | Pole |
| Pospiech | = | Eiler |
| Poznanski | = | Posener |
| Pruß, Prußak | = | Preuße |
| Przybilla | = | Ankömmling |
| Rachfahl | = | auch Rafael |
| Raczek, Rak | = | Krebs |
| Rataj | = | Ackerknecht |
| Raßek | = | Rothaar |
| Respondek | = | der Antwortende (in der Kirche) |
| Rogosch | = | Binsenart |
| Rolnik | = | Ackerbauer |
| Rzepka | = | Rübchen |
| Ryba | = | Fisch |
| Rydel | = | Spaten oder deutsch "Riedel" |
| Siedlaczek | = | Siedler |
| Schendzielorz | = | Schindler |
| Schidlo | = | Ahle |
| Schliwa, Schlifka und ähnliche | = | Pflaume |
| Scholyßek | = | Schulze (Diminutiv) |
| Schwieder | = | Bohrer |
| Sczodry, Sczodrok | = | Freigebiger |
| Sikora, Sikorski | = | Meise |
| Skiba | = | Ackerscholle |
| Stowronek | = | Lerche (Diminutiv) |
| Strzypiec, Strzypczyk | = | Geiger |
| Smaczny | = | wohlschmeckend |
| Smolorz, Smolarczyk | = | Pechbrenner |
| Sobczyk | = | von Sebastian oder = der Egoist (sobek) |
| Sobotta | = | Sonnenabend |
| Sojka | = | Häher |
| Solloch | = | Sälzer |
| Sowa | = | Eule |
| Spaniol | = | Spanier |
| Stawinoga | = | Fußteller, Eitler |
| Strzoda, Schroda und ähnliche | = | Mittwoch |
| Suchy | = | trocken |
| Sczeponik, Szczepaniak | = | von Stefan |
| Sczupak, Schupak | = | Hecht |
| Tkotsch | = | Weber (ebenso Kotzek) |
| Tomalla | = | Thomas (Augmentativform) |
| Tokarz | = | Drechsler |
| Trzensiemiech | = | Sackschüttler, Prahler |
| Trzmiel, Czmiel | = | Hummel |
| Turek, Turczyk | = | Türke (Diminutiv); tux auch Auerochse |
| Twardy | = | hart |
| Tyczka | = | langer Kerl (tyka = Stange) |
| Ucher | = | Ungar (eigentlich tschechisch) |
| Uciecha | = | Freude |
| Urbanek | = | Urban (Diminutiv) |
| Uschok | = | Langohr |
| Wanjek | = | Vorname (Laurentius ?) |
| Warzecha | = | Kochlöffel |
| Widlok | = | Hirsch, Geweihtier |
| Wieczorek | = | wieczor = Abend; Fledermaus ?* |
| Wientzek | = | Vincenz (Koseform) |
| Wilk, Wilczek | = | Wolf |
| Willusch | = | Koseform von Wilhelm |
| Wollny, Wolnitza | = | Freier |
| Woschnitza | = | Fuhrmann |
| Wyrwol, Wyrwich | = | Stark (wyrwac = ausreißen) |
| Zajonz | = | Hase |
| Zebulla | = | Zwiebel |
| Zimny, Zimnol | = | Kalt |
| Zolondek | = | Magen |
| Zur | = | saure Suppe (gesprochen wie französisch jour) |
| Zych | = | von Siegmund |
| Augmentativform = Vergrößerungsform | Diminutiv = Verkleinerungsform |
